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15. April 2026 by TRAINOR Webdev

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WTI Clean-Label-Systeme: Für MAHA reformulieren – ohne Kompromisse

Zusammenfassung

Die Initiative „Make America Healthy Again“ (MAHA) beschleunigt einen grundlegenden Wandel in der Lebensmittelindustrie. Hersteller stehen zunehmend vor der Aufgabe, synthetische Zusatzstoffe zu entfernen und gleichzeitig die Erwartungen an Sicherheit, Haltbarkeit und Produktqualität zu erfüllen. Parallel dazu verändert die Nachfrage der Verbraucher nach Transparenz und „cleaneren“ Zutatenlisten die Prioritäten in der Produktentwicklung.

WTI unterstützt Sie bei dieser Umstellung mit einem systemischen Ansatz zur Reformulierung. Statt einzelne Zutaten 1:1 zu ersetzen, helfen wir Herstellern dabei, komplette Funktionssysteme – Konservierungs- und Antioxidationssysteme – durch Clean-Label-Alternativen zu ersetzen, die eine gleichwertige Leistung liefern.

Der Wandel in der Branche

Die Lebensmittelindustrie durchläuft einen strukturellen Wandel. Regulatorische Anforderungen nehmen zu, der Handel setzt neue Standards, und Verbraucher suchen gezielt nach Produkten mit bekannten, möglichst wenig verarbeiteten Zutaten. „Clean Label“ ist längst kein Nischenthema mehr – es ist zur Erwartung geworden.

81 % der Käufer geben an, dass Clean-Label-Angaben wichtig sind1

6 von 10 Verbrauchern suchen nach minimal verarbeiteten Lebensmitteln ohne künstliche Zutaten2

Fast jede dritte Produkteinführung trägt inzwischen eine Clean-Label-Aussage3

Händler wie Walmart entfernen aktiv künstliche Zutaten4

Produktentwickler bewerten Clean Label als eine der wichtigsten Innovationsprioritäten4

Dieser Wandel wird nicht durch einen einzelnen Faktor ausgelöst, sondern durch das Zusammenspiel mehrerer Kräfte – regulatorisch, kommerziell und kulturell. Für Lebensmittelhersteller entsteht dadurch ein neues Markt- und Handlungsumfeld.

Warum MAHA jetzt wichtig ist

MAHA beschleunigt diesen übergeordneten Trend zusätzlich. Damit rücken Transparenz in der Zutatenliste, Produktsicherheit und langfristige Gesundheitsaspekte noch stärker in den Fokus. Für Hersteller bedeutet das Risiken und Chancen zugleich: Wer Reformulierungen aufschiebt, erhöht die Exponierung gegenüber regulatorischen Änderungen, potenziellen Rechtsrisiken und neuen Anforderungen des Handels. Wer früh handelt, kann die Markenpositionierung stärken und sich in einem schnell wandelnden Markt Wettbewerbsvorteile sichern.

Die Herausforderung der Reformulierung

Reformulierung ist von Natur aus komplex. Klassische Konservierungssysteme wie Laktat, Diacetat, Sorbate sowie synthetische Antioxidantien wie BHA und BHT haben sich als Industriestandard etabliert, weil sie mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen: Sie kontrollieren mikrobielles Wachstum, hemmen Oxidation, verlängern die Haltbarkeit und beeinflussen sensorische Eigenschaften. Diese Systeme zu entfernen ist kein einfaches „Weglassen“ – es erfordert den Ersatz des gesamten Funktionssystems. Erfolgreiche Reformulierung ist daher eine System-Neugestaltung, nicht nur ein Austausch einzelner Zutaten.

Das WTI Clean-Label-System

WTI begegnet dieser Herausforderung mit einem modularen Clean-Label-System, das synthetische Konservierungs- und Antioxidationssysteme ersetzt. Dazu gehören essigbasierte antimikrobielle Wirkstoffe wie NatureIn® und DV®, die Schimmel, Hefen und Krankheitserreger wirksam kontrollieren. Diese Lösungen nutzen fermentationsbasierte Komponenten und pH-gesteuerte Mechanismen, um Lebensmittelsicherheit und Haltbarkeit zuverlässig abzusichern. Ergänzend setzt die EvolutIon-Linie von WTI auf rosmarinbasierte Antioxidantien, die Lipidoxidation verlangsamen und damit Geschmack und Produktqualität ohne synthetische Zusatzstoffe erhalten. Zusammen ermöglichen diese Systeme die Umstellung auf Clean Label – bei gleichbleibender Leistung in zahlreichen Anwendungen.

Typische Wege der Reformulierung

In der Praxis folgt die Reformulierung häufig bewährten, wiederkehrenden Mustern. Synthetische Konservierungsstoffe wie Propylparaben, Laktat, Diacetat, Sorbat und Benzoat lassen sich durch die essigbasierten antimikrobiellen Systeme von WTI ersetzen. Ebenso können synthetische Antioxidantien wie BHA und BHT durch rosmarinbasierte Systeme ersetzt werden.

Diese Umstellungen sind keine reinen Zutatenwechsel, sondern strukturierte System-Umstellungen, die die funktionale Integrität des Produkts erhalten.

Leistung ohne Kompromisse

Entscheidend für jede Reformulierungsstrategie ist die Aufrechterhaltung der Leistung. Die Systeme von WTI sind darauf ausgelegt, eine Haltbarkeit zu erreichen, die mit traditionellen synthetischen Systemen vergleichbar ist – bei gleichzeitig wirksamer mikrobieller Kontrolle, einschließlich der Hemmung von Listeria monocytogenes, und stabiler Oxidationskontrolle. Richtig implementiert ermöglichen diese Lösungen eine Clean-Label-Positionierung mit minimalem Einfluss auf sensorische Eigenschaften – und damit eine gleichbleibende Produktqualität.

 

Fallstudie

Besserer Schutz, Cleanere Zutatenliste: Erfolgreiche Reformulierung von Roastbeef5

Ein Hersteller von Aufschnittwaren musste von konventionellen Laktat-/Diacetat-Systemen umstellen, um eine cleanere Zutatenliste zu erreichen – ohne Abstriche bei Lebensmittelsicherheit oder Haltbarkeit. WTI arbeitete mit dem Kunden zusammen und ersetzte ein 2,25%-Laktat/Diacetat-System durch 2,00% NatureIn® V, das natürlich gewonnene flüssige Essig-Antimikrobiotikum von WTI.

NatureIn® V erzielte bei geringerer Einsatzmenge eine bessere Leistung: Das Wachstum von Listerien wurde über 120 Tage verzögert – im Vergleich zu weniger als 70 Tagen beim konventionellen System.

Das Ergebnis: eine Clean-Label-Lösung, die die Leistung traditioneller Konservierungssysteme nicht nur erreichte, sondern übertraf.

NatureIn-V-German

Fallstudie

Geringere Dosierung, stärkerer Schutz bei Chicken Nuggets6

Ein Verarbeiter bewertete die antimikrobielle Leistung in Chicken Nuggets mit WTI’s DV® bei einer Einsatzmenge von 0,80% im Vergleich zu einem konventionellen Natrium- und Kaliumlaktat-System mit jeweils 2,75%. Die Produkte wurden unter Schutzatmosphäre (MAP) gelagert und über 70 Tage beobachtet.

DV® zeigte eine bessere Leistung: Über die gesamte Studiendauer wurde ein negatives Wachstum von Listerien erreicht, während das konventionelle System über 70 Tage ein Wachstum von mehr als 1 log zeigte.

Das Ergebnis: stärkere Pathogenkontrolle bei deutlich geringeren Einsatzmengen – für bessere Leistung und eine Clean-Label-Formulierung.

DV-German

WTI-Ansatz zur Reformulierung

Erfolgreiche Clean-Label-Reformulierung braucht einen strukturierten Prozess. WTI arbeitet mit Herstellern zusammen, um die aktuelle Rezeptur zu bewerten, Leistungsziele zu definieren und die passenden Konservierungs- und Antioxidationssysteme anhand von Produkttyp, Prozessführung und Distributionsbedingungen auszuwählen.

Fazit

MAHA verstärkt den Trend zu Transparenz und Clean-Label-Formulierungen. Hersteller, die Reformulierungen proaktiv angehen, reduzieren regulatorische und kommerzielle Risiken und stärken gleichzeitig das Markenvertrauen.

Die Clean-Label-Systeme von WTI – essigbasierte antimikrobielle Lösungen und rosmarinbasierte Antioxidantien – ermöglichen den Systemersatz synthetischer Konservierungs- und Antioxidationsstoffe bei gleichbleibender Haltbarkeit, Sicherheit und Produktqualität.

Quellen

  1. https://www.acosta.group/clean-label-products-driving-retail-sales-as-they-gain-preference-among-consumers/
  2. https://www.ift.org/publications/food-technology-magazine/20262/march/top-10-food-trends
  3. https://www.foodingredientsfirst.com/product-innovation/clean-label-evolution-1085.html
  4. https://www.foodbusinessnews.net/articles/29107-walmart-eliminating-some-ingredients-from-private-label-items
  5. Efficacy of Four Antimicrobial Treatment Strategies on the Outgrowth of Listeria monocytogenes in Fully Cooked Roast Beef, July 27, 2007, DonLevy Laboratories.
  6. The Efficacy of “WTI DV” in Controlling Listeria monocytogenes Inoculated onto Breaded Chicken Nugget Products During Storage at 40°F Under MAP Conditions, Nov 9, 2011, ABC Research Laboratories.

 

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